Prämienstrategie: Hohe Schwankungen, attraktive Renditen!

Je stärker die Ausschläge an den Aktienmärkten, desto höher fallen auch die Optionsprämien aus. Davon kann die Prämienstrategie besonders profitieren.

An den Aktienmärkten waren während der letzten Wochen und Monate mal wieder starke Nerven gefragt. So ging es beim DAX an manchen Tagen durchaus um 300 oder sogar noch mehr Punkte nach oben oder nach unten. Zuletzt hat sich die Nervosität zwar wieder etwas gelegt, grundsätzlich erwarten wir aber auch für das kommende Quartal deutliche Ausschläge. Dabei sei an dieser Stelle lediglich an das für den 23. Juni angesetzte Referendum der Britten zum EU-Austritt (Brexit) erinnert, das nicht nur für die britische Wirtschaft, sondern die gesamte Europäische Union erhebliche Konsequenzen haben könnte. Während schwankungsintensive Aktienmärkte von vielen Anlegern jedoch zu Recht mit einem hohen Risiko gleichgesetzt und deshalb mit großem Unbehagen gesehen werden, sind sie für unseren Axxion Focus Prämienstrategie das Salz in der Suppe.

So besteht das Fondsvermögen des Axxion Focus (WKN A0M6N1) aus einem Bondsportfolio und einem Portfolio aus verkauften Puts auf Aktien und Indizes, sogenannten Short Puts. Der Fonds geht somit ungedeckte Stillhaltergeschäfte ein und verpflichtet sich damit, den Käufern der Puts die zugrundeliegenden Basiswerte auf deren Verlangen hin abzunehmen. Dies beinhaltet selbstverständlich ein gewisses Risiko, für das der Fonds jedoch eine Optionsprämie erhält.

Je höher nun aber die für die Zukunft erwarteten Schwankungen an den Aktienmärkten (implizite Volatilitäten), desto höher fallen bei ansonsten gleichen Bedingungen auch die realisierbaren Optionsprämien aus. Derart turbulente Zeiten, wie wir sie seit Anfang des Jahres erlebt haben, sind deshalb ein besonders interessantes Umfeld für die Prämienstrategie. Dementsprechend haben wir die attraktiven Konditionen in den letzten Wochen dazu genutzt, den Investitionsgrad des Optionsportfolios zeitweise bis auf annähernd 100% zu erhöhen.

Diese Entscheidung hat sich letztendlich auch in der Performance des Axxion Focus niedergeschlagen. So erzielte das Sondervermögen im März ein Plus von 4,43%. Mit einem Plus von knapp einem Prozent konnte der Axxion Focus seit Jahresanfang leicht zulegen, während der EuroStoxx 50 Total Return Index ein Minus von 7,79% hinnehmen musste. Zum Quartalsende weist der Fonds einen Renditepfad von 9,2% auf, wobei hiervon 7,6% aus den Optionen und 1,6% aus dem Anleiheanteil resultieren. Die Investitionsquote des Optionsportfolios ist auf 72% zurückgegangen, was insbesondere damit zusammenhängt, dass Mitte März ein großer Teil der Optionen verfallen ist. Dies gibt uns jedoch die Möglichkeit, bei wieder steigenden Volatilitäten zu attraktiven Konditionen neue Stillhalterpositionen aufzubauen.

Prämienstrategie mit leicht positiver Entwicklung im ersten Quartal 2016