Im Februar wurden die Aktienmärkte weiterhin von der Aufbruchsstimmung in den USA sowie steigenden Gewinnschätzungen angetrieben. Am Bondmarkt nutzen viele Unternehmen das nach wie vor extrem niedrige Zinsniveau um sich billig zu refinanzieren. Sämtliche von der Wallrich Wolf Asset Management AG verwalteten Fonds konnten in diesem Umfeld zulegen und das positive Ergebnis im laufenden Jahr weiter ausbauen.

Die Skepsis ist groß, die Kritik an seiner Amtsführung immens und konkrete Ankündigungen bezüglich der Finanzierung seiner diversen Versprechen ist er bisher auch schuldig geblieben. Dennoch scheint Donald Trump die weltweiten Aktienmärkte geradezu vor sich herzutreiben. Begleitet von tendenziell eher positiven Konjunkturdaten und steigenden Firmengewinnen haben sich die weltweiten Aktienmärkte unter Führung der Wall Street im Februar deshalb erneut von ihrer starken Seite gezeigt. So notiert der Dow Jones auf Rekordniveau und der Deutsche Aktienindex erreichte mit einem Anstieg von 2,59% seit fast zwei Jahren erstmals wieder die Marke von 12.000 Punkten. Beim EuroStoxx 50 fielen die Zugewinne mit +2,75% sogar noch etwas höher aus.

Dauer-Lösung statt Kurzfristinvestment

Als Manager des Axxion Focus Prämienstrategie sehen wir die sich beschleunigende Hausse an den europäischen Aktienmärkten mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf der einen Seite führt eine derartige Entwicklung fast zwangsläufig zu einer Underperformance gegenüber einem klassischen long-only Aktieninvestment, wie etwa dem EuroStoxx 50 (negatives Alpha). Dabei dürfen allerdings zwei Aspekte nicht übersehen werden. Zum einen kann die aktuelle Entwicklung an den europäischen Börsen keineswegs beliebig fortgeschrieben werden, und zum anderen ist der Axxion Focus auch nicht als Kurzfristinvestment, sondern als permanenter Depotbaustein konzipiert, und früher oder später wird es an den europäischen Börsen zwangsläufig auch wieder zu stagnierenden oder fallenden Kursen kommen.

So freuen wir uns über einen weiteren Kursanstieg von 1,26% im Februar und verweisen auf die Seitwärtsrendite des Axxion Focus, die bei einem Sicherheitspuffer („Discount“) von ca. 16,3% derzeit bei rund 6,2% liegt. Damit steht der Fonds sogar noch etwas attraktiver dar, als es der aktuell sehr tiefe V-DAX-New (ca. 15,0) vermuten lassen würde. Zu erklären ist dies damit, dass die implizite Volatilität bei längeren Optionslaufzeiten höher ausfällt und sich durch die im Fonds enthalten Optionen auf Einzeltitel grundsätzlich ein deutlicher „Pick-up“ ergibt. Entsprechend weist das Optionsportfolio auch eine implizite Volatilität von knapp 26,1 auf.

Gewinne in allen Anlageklassen

Auch der vermögensverwaltende WAM Marathon Balance hat von der positiven Börsenphase profitiert. Alle im Fonds enthaltenen Assetklassen, angefangen von Aktien über Anleihen bis hin zum Gold, konnten zulegen, so dass sich im Berichtszeitraum letztendlich ein Plus von 1,78% ergeben hat. Die bevorstehende Zinserhöhung in den USA sollte den US-Dollar weiter stärken bzw. für Schwäche beim Euro sorgen.

Am Bondmarkt war es zuletzt relativ ruhig. EZB-Käufe haben kurze Bundrenditen mittlerweile auf annähernd -1% fallen lassen. Solide Investment-Grade-Unternehmen können sich daher nahe 0% finanzieren. Der WAM Marathon Renten hat im Berichtszeitraum die 6,25% Norddeutsche Landesbank US-Dollar LT2-Anleihe (WKN NLB8B3) erworben. Ihre Rendite beträgt bis zur Endfälligkeit im Jahr 2024 knapp 7% per annum. Sieht man von einer möglichen Insolvenz,  die wir bei Deutschlands siebtgrößter Bank trotz der anhaltenden Schifffahrtskrise für unwahrscheinlich halten, einmal ab, muss der Nachrang-Bonds in jedem Fall bedient werden. Insgesamt hat der WAM Marathon Renten im Februar einen Wertzuwachs von 1,52% erzielt und den als Benchmark dienenden BofA Merrill Lynch Euro High Yield TR Index (HE00) damit deutlich outperformt. Dass der Fonds dennoch unter seinem Kurs von Ende Januar notiert, hängt mit der Ausschüttung in Höhe von 1,85 Euro am 27. Februar zusammen.